Projekt Fernwärme Bischofszell-Sittertal
Welche Wärmequelle nutzt WärmeThurgau in der Region Bischofszell-Sittertal?
Die neue Heizzentrale nutzt die Abwasser-Abwärme der ARA und entsteht auf dem Areal der Abwasserreinigungsanlage Bischofszell. Dabei kommt eine Wärmepumpe mit einer Leistung von 1,4 Megawatt (MW) zum Einsatz, die dem gereinigten und geklärten Abwasser über zwei Wärmetauscher die Wärmeenergie entzieht. Zusätzlich sieht das Anlagenkonzept einen thermischen Speicher von 60 Kubikmetern (60’000 Liter) vor. Als Ergänzung im Spitzenlastbetrieb und zusätzlicher Redundanz, wird im gleichen Gebäude eine Gasheizung installiert. Der erneuerbare Anteil der Energieerzeugung liegt im Endausbau bei über 88 Prozent.

Wer steht hinter dem Fernwärme-Projekt in Bischofszell-Sittertal?
Made in Thurgau! Für dieses zukunftsträchtige Projekt fanden die Technischen Betriebe Bischofszell, die Stadt Bischofszell, die politische Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf und der Abwasserverband Zihlschlacht-Sitterdorf mit der kantonalen Energieversorgerin EKT AG eine starke Partnerin mit Mehrheitsbeteiligung, die über langjährige Erfahrung sowohl in Planung, Bau und Betrieb als auch im Ausbau von Wärmeverbünden verfügt. Alle Beteiligten sind von der gemeinsamen Realisierung überzeugt und freuen sich, mit dieser «Thurgauer Lösung» ein CO2-neutrales und nachhaltiges Wärmeangebot in der Region Bischofszell anbieten zu können.
An der Wärme Thurgau, Region Bischofszell-Sittertal beteiligt sind:
24% Stadt Bischofszell
24% Schulen Zihlschlacht-Sitterdorf
24% Abwasserverband Zihlschlacht-Sitterdorf
24% EKT Holding AG
Wann steht die Fernwärme zur Verfügung?
Das für die Wärmeverteilung benötigte Fernwärmenetz wird in zwei Etappen ausgebaut; der Bau der ersten Etappe dauert von 2023 bis 2025, Etappe zwei wird voraussichtlich ab 2025 realisiert. Stand heute ist rund die Hälfte der Gesamtleistung bereits per Zusage oder Interessensbekundung vergeben. So werden voraussichtlich unter anderem stadteigene Liegenschaften wie auch Immobilien der Volksschulgemeinde und der katholischen Kirchgemeinde ans neue Fernwärmenetz angeschlossen. Ab Mitte dieses Jahres werden in einer ersten Phase bereits die 110 Wohneinheiten der neuen Bischofszeller Überbauung «Bruggmühle» mit nachhaltiger Wärmeenergie aus der provisorischen Holzpellet-Heizung versorgt. Weitere Anschlüsse von Immobilienbesitzern erfolgen erfahrungsgemäss zum Zeitpunkt eines Heizungsersatzes.
In welchem Gebiet ist Fernwärme möglich?

(1) ARA Bischofszell
(2) Heizzentrale*
(3) Ausbauetappe 1
(4) Ausbauetappe 2
(5) Gesamtperimeter
*Max. Potential
Anschlussleistung > 3.0 MW
Wie komme ich zu meinem Fernwärmeanschluss?
Informieren Sie sich jetzt und verpassen Sie den nicht den Anschluss! Haben Sie Fragen oder möchten Sie erfahren, ob Ihre Liegenschaft an unser Fernwärmenetz angeschlossen werden kann? Für individuelle Beratung und Offerte kontaktieren Sie einfach Ihren persönlichen Ansprechpartner.
